

Lanzarote
Vulkane, Kunst und schwarze Lava
Lanzarote ist die Insel, auf der Vulkanlandschaft und Gestaltung besonders eng zusammengehören. Schwarze und rote Lavafelder, weiße Dörfer, Weinreben in Mulden aus Vulkanasche und die Werke César Manriques bilden eine unverwechselbare Einheit. Dazu kommen Strände, die kleine Nachbarinsel La Graciosa und ein trockenes, sonniges Klima.





Vulkanische Bühne
Die Landschaft wurde besonders durch die großen Ausbrüche des 18. Jahrhunderts geprägt. Im Timanfaya-Nationalpark und in den Feuerbergen liegen gewaltige Lava- und Aschefelder. Auch außerhalb des Parks sind Vulkankegel und junge Gesteinsformen fast überall sichtbar.
César Manrique
Kaum eine Kanareninsel ist so stark mit einem Künstler verbunden. César Manrique setzte sich für den Erhalt traditioneller Bauformen und für eine Verbindung von Architektur, Kunst und Natur ein. Jameos del Agua, Mirador del Río, Jardín de Cactus und weitere Orte tragen seine Handschrift.
Küste und Ferienorte
Puerto del Carmen, Playa Blanca und Costa Teguise sind die wichtigsten Feriengebiete. Im Norden und Westen liegen ruhigere Orte, die Steilküste von Famara und das Chinijo-Archipel. La Graciosa ist per Fähre erreichbar und bietet eine nochmals ursprünglichere Inselwelt.
Wein in Vulkanasche
La Geria ist eine der ungewöhnlichsten Kulturlandschaften Europas. Weinreben wachsen in trichterförmigen Mulden aus dunkler Vulkanasche und werden durch niedrige Steinmauern vor Wind geschützt. Die Landschaft ist zugleich Wirtschaftsraum und Sehenswürdigkeit.