



Es gibt auf den Kanarischen Inseln über 150 erfasste Pflanzengesellschaften in den jeweiligen Höhenstufen. Obwohl das Ausgangsmaterial für die Bodenbildung auf allen Inseln gleich ist, haben sich dennoch unterschiedliche Böden mit differenzierter Vegetation entwickelt, da sie grosse Altersunterschiede aufweisen (Verwitterung) und die klimatischen Bedingungen unterschiedlich sind. Eine ausgeprägte Höhengliederung der Vegetation wird besonders auf Teneriffa deutlich. Insgesamt lassen sich auf den Kanaren 3 Zonen unterscheiden (vgl. KUNKEL 1987):
Die Karte gibt eine grobe Übersicht über die zu erwartende Vegetation auf der jeweiligen Insel (vgl. BURGER/KLÖTZLI 2004, CEBALLOS/ORTUŇO 1976, RIVAS-MARTINEZ et al. 1993). Tatsächlich ist der Flächenanteil der Lorbeerwälder und der Thermophilen Buschwälder infolge menschlicher Nutzung jedoch geringer, der Bereich des Sukkulentenbusches weitflächiger.
Lanzarote und Fuerteventura gehören nur der untersten Vegetationszone an. Die anderen Inseln haben einen ausgeprägten Wolkeneinfluss. Die Zone über den Wolken ist ist auf Teneriffa, ferner auf Gran Canaria und La Palma vorhanden.
Die einzelnen Zonen liegen auf der Südseite höher als auf der Nordseite.