



Nirgends auf der Welt ist es möglich so viele Papageien an einem Tag zu sehen wie im Loro Parque. Es gibt 350 Arten mit über 4.000 Tieren. Beeindruckend sind die über 1.200 Volieren, die von tropischer Vegetation umgeben werden. Nicht alle Arten leben in den Volieren. Verschiedene Arten fliegen auch völlig frei im Zoo herum.
Mehrmals am Tage werden Live-Shows angeboten, bei denen die Tiere Kunststücke vollbringen und im Vorführraum frei umherfliegen können. Übrigens gab es auf Teneriffa 1972 die erste Loro-Show und 1984 sogar die erste Freiflugshow Europas.
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Zu den seltensten Exemplaren gehören die Spix-Aras. Sie sind eine Leihgabe der brasilianischen Regierung. Es gibt nur wenige Exemplare weltweit. Auf Teneriffa ist es gelungen viele seltene Arten nachzuzüchten, so dass sie wieder eine stabile Population bilden und ausgewildert werden konnten.
Insgesamt kommen im Loro Parque jährlich etwa 1.400 Kücken zur Welt. Einige davon werden verkauft, um Finanzmittel für weitere Auswilderungs-Programme zu haben und um die Wilddieberei einzudämmen.
Täglich werden über 200 kg Obst verfüttert. Ausserdem erhalten die Tiere neben der üblichen Körnernahrung auch Keimlinge. Diese vitaminreiche Kost ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Nachzucht von gesunden und widerstandsfähigen Vögeln.

Internationaler Papageienkongress
Am September 2006 fand im Hotel Botanico der 6. Internationale Papageienkongress statt, der alle 4 Jahre Vogelfreunde nach Teneriffa anlockt. 800 Papageien-Liebhaber, darunter auch namhafte Wissenschaftler aus 40 Ländern besuchten die Vorträge und konnten sich über die Schutz- und Zuchtprogramme in den verschiedensten Regionen der Welt informieren.
Weitere Informationen im Interview mit dem Gründer, Herrn Wolfgang Kiessling.
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