
Insbesondere beim Grundangeln mit Fischfetzen oder Tintenfischstückchen kann der Pez Araña (Trachinus draco/ T. radiatus), das Petermännchen oder Drachenfisch (engl.: Weever oder Dragonfish) an den Haken gehen. Dieser giftige Fisch ist dem ungefährlichen Lagarto (Synodus saurus ; S. synodus), dem Eidechs
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Nicht nur beim Angeln, sondern auch beim Baden auf den Kanarischen Inseln besteht Stichgefahr, daher sind an Stränden, wo dieser Fisch besonders häufig vorkommt, Badeschuhe empfehlenswert. Araña war früher ein seltener Fisch, im Zuge der Klimaerwärmung hat die Population am Mittelmeer, im Süden des span. Festlandes und auf Mallorca zugenommen, so dass er auch im nahem Uferbereich Badegästen zur Gefahr werden kann. Er ist zwar ein gefährlicher Angelfisch der Kanaren, gilt aber als geschätzter Speisefisch. Bevor er in den Handel gebracht wird, müssen die Giftstachel komplett entfernt werden.
Beim Raubfischfang auf Bicudas, Barakudas, mit kleinen Fischen als Köder, können auch ungewollt Chuchos (Dasyatis centroura; D. pastinaca; Taeniura grabata), die Stech- oder Stachelrochen und Rayas (Raja clavata), die Nagelrochen, an den Haken gehen. Sie sind sehr gute Kämpfer und auch an Land oder im Boot können sie gefährlich zappeln, daher sollte man sie bei der Landung niemals mit der Hand anfassen, da sie in Schwanznähe einen giftigen Stachel haben. Es gab mehrere Todesfälle nach einem Stich durch diesen Giftfisch. Daher sollte nach dem Stich sofort eine Wundsäuberung mit möglichst sehr heissem Wasser erfolgen. Einheimische Angler der Kanaren scheiden oft lieber die Schnur ab, als zu versuchen den Haken zu entfernen.
Wer vom Araña oder Chucho gestochen wurde, sollte so schnell wie möglich ins nächste Krankenhaus oder zum Arzt gebracht werden (nicht selber am Steuer fahren!), um ein entsprechendes Gegengift zu erhalten.