



Unter Calima (auch gelegentlich Kalima ausgeschrieben) werden Wetterlagen mit warmen Ost-Winde aus dem afrikanischem Festland bezeichnet, die einen feinkörnigen Saharastaub mit sich transportieren und die gesamte Atmosphäre in einen gelblich-roten Schleier einhüllen und auch vom Satellitenbild (NASA) gut zu sehen sind.
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Diese extreme Wetterlage kann sowohl im Winter (seltener) als auch im Sommer auftreten, dauert aber meist nur wenige Tage und nur selten mehr als eine Woche. Die mittleren Lagen der Kanarischen Inseln werden besonders beeinflusst.
Calima-Wetterlagen beeinträchtigen das Pflanzenwachstum sowie die landwirtschaftliche Produktion und können ist im Sommer gefährlich werden weil sie heissen und sehr trockene Atmosphäre Waldbrände begünstigt.
Als Extrem-Temperaturen werden jedes Jahr Werte von über 35 °C gemessen. Allerdings ist das Klima an den Strandabschnitten wegen der Abkühlung durch das Meerwasser (Kanarenstrom) erträglich.
Die beiden oberen Fotos zeigen eine unterschiedliche Intensität der Calima. Manchmal werden nur die östlichen Inseln Fuerteventura und Lanzarote beeinflusst, zu anderen Wetterlagen aber auch der gesamte Kanarische Archipel, also auch die westlichsten Inseln Teneriffa, Gomera und La Palma.